Günthers Forderung nach „Mentalitätswandel“ ist dreist

Günthers Forderung nach „Mentalitätswandel“ ist dreist

Berlin, 12. März 2026. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther forderte in einem Interview (RND vom 11.03.26) einen „Mentalitätswandel“ in der Bevölkerung. Grund dafür sei die „veränderte Weltlage“, die einen „größeren gesellschaftlichen Zusammenhalt“ erfordere. „Wir brauchen Menschen, die bis 70 arbeiten wollen und dürfen“, so Günther. Dazu erklärt die AfD-Bundestagsabgeordnete Ulrike Schielke-Ziesing:

„Ja, die Sozialkassen stehen unter enormem Druck, aber nicht aufgrund der ,geänderten Weltlage‘, sondern weil der Staat seine Aufgaben nicht erfüllt. Frau Merkel hat das Land bekanntlich über mehr als ein Jahrzehnt lang in den links-grünen Niedergang regiert, und die Merz-Regierung setzt diesen Weg nahtlos fort. Das alles kostet viel Geld. Mehr, als wir haben. Es ist schon dreist, zu erwarten, dass der arbeitende Teil der Bevölkerung immer länger arbeitet, um die Umverteilungsfantasien einer verblendeten politischen Kaste zu finanzieren. Und jetzt träumt Herr Günther davon, dass die Bürger mit ihren Steuern und Beiträgen möglichst freiwillig und bis ans Lebensende für die nötigen Einnahmen sorgen. Diese Hoffnung wird und kann sich nicht erfüllen. Denn die Rente mit 70 ist realitätsfremd, sie ist ungerecht und auch nicht notwendig. Als AfD-Fraktion fordern wir deshalb keinen ,Mentalitätswandel‘, sondern einen tiefgreifenden Politikwandel, und zwar auf sämtlichen Gebieten, insbesondere bei Wirtschaft, Arbeit und Rente.“

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