Verteidigungsministerium muss Kritik des Bundesrechnungshofs ernst nehmen

Verteidigungsministerium muss Kritik des Bundesrechnungshofs ernst nehmen

Berlin, 20. Juni 2026. Die Bundeswehr benötigt voraussichtlich 15 Jahre, um in ihren vier Krankenhäusern flächendeckendes WLAN bereitzustellen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof in seinem aktuellen Bericht. Bereits 2015 wollte die Bundeswehr ihre Krankenhäuser in Berlin, Hamburg, Koblenz und Ulm digitalisieren. Nach aktueller Planung soll der WLAN-Ausbau erst 2030 abgeschlossen sein. Der Bundesrechnungshof weist ausdrücklich darauf hin, dass „für die verschleppte Verkabelung die Bundeswehr maßgeblich selbst verantwortlich ist“. Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Ladzinski:

„Während die Bundesregierung ständig von Digitalisierung und der Zeitenwende spricht, braucht sie über ein Jahrzehnt, um WLAN in Krankenhäusern bereitzustellen. Das ist kein technisches Problem, sondern ein Organisationsversagen.

Leidtragende sind die Ärzte, Pflegekräfte und Soldaten. Pflegekräfte müssen zum Beispiel Patientendaten noch manuell erfassen, obwohl diese längst automatisch übertragen werden könnten.

Das Verteidigungsministerium muss die Kritik des Bundesrechnungshofs ernst nehmen und endlich handeln. Wenn unsere Soldaten, Ärzte und Pflegekräfte digital arbeiten sollen, brauchen sie auch die notwendige Infrastruktur.

Als AfD-Fraktion fordern wir, dass die Bundeswehr Projekte schneller und konsequenter umsetzt. 15 Jahre für WLAN in vier Krankenhäusern sind nicht akzeptabel. Wir brauchen weniger Bürokratie, kürzere Entscheidungswege und mehr Tempo bei der Umsetzung.”

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