Rheins Äußerungen sind nicht ernst zu nehmen
Rheins Äußerungen sind nicht ernst zu nehmen
Berlin, 28. September 2026. Zu den Einlassungen von Boris Rhein zur Einwanderungslage und der damit zusammenhängenden Kriminalitätsproblematik erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio:
„Wenn dem hessischen Ministerpräsidenten Ende 2026 auffällt, dass es eine Einwanderung in die Sozialsysteme gibt und ein Kriminalitätsproblem bei Zuwanderern, so ist dies nichts als billige persönliche Profilierung. Dass seit je in Deutschland, vor allem durch von seiner Partei geführte Regierungen, nicht nur keine zahlenmäßig nennenswerten Abschiebungen stattfinden, hingegen – im ausdrücklichen Widerspruch zu den Beteuerungen des amtierenden Kanzlers vor der Wahl – sogar letztes Jahr wieder zwei Großstädte dazugekommen sind (jeweils 100.000 über Asylanträge und Familiennachzug) und darüber hinaus zuletzt mit der Rekordeinbürgerung von über 330.000 Personen bewusst endgültige Abschiebehindernisse geschaffen wurden, zeigt nur eines: Rheins Äußerungen sind überhaupt nicht ernst zu nehmen.
Hingegen ist ihm offenbar die Tatsache, dass beim kürzlichen verpatzten Kanzlersturz auch sein Name genannt wurde, zu Kopfe gestiegen. Und er ist augenscheinlich willens, die Rolle anzunehmen: Die Rolle, mit ein wenig billigem rechten Blinken sich als neue konservative Projektionsfläche für die letzten verbliebenen Unionswähler zur erneuten Wählertäuschung in Stellung zu bringen, bevor dann nach der Wahl in einer kommenden schwarz-rot-grünen Koalition wieder scharf links abgebogen wird.
Eine wirkliche Politikwende, gerade im Sinne der von Rhein plötzlich gesehenen Probleme, wird es erst geben, wenn die AfD-Bundestagsfraktion einen solchen neuen Kurs wird umsetzen können.“
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