Strom VKG-Ausschreibung ist ein teurer Scheinerfolg
Strom VKG-Ausschreibung ist ein teurer Scheinerfolg
Berlin, 7. November 2026. Zu den Ergebnissen der ersten Ausschreibungsrunde nach dem Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Paul Schmidt:
„Allein die erste Vergabe nach dem StromVKG führt über die 15-jährige Vertragslaufzeit zu Subventionen von rund 12 Milliarden Euro. Bei den jetzt durch die Bundesnetzagentur vergebenen 5,16 Gigawatt Leistung und dem durchschnittlichen Zuschlagswert von rund 155.000 Euro je Megawatt und Jahr werden jährlich über 800 Millionen Euro an Fördergeldern fällig. Mit diesen Milliarden-Subventionen wird nun erstmals die bloße Vorhaltung von Reservekapazitäten für die Dunkelflaute finanziert. Für dieses Geld wird noch keine einzige Kilowattstunde Strom produziert, sondern lediglich das Bereitstehen für Zeiten bezahlt, in denen Wind- und Solaranlagen ausfallen.
Bezahlen müssen diese Zeche am Ende die Stromkunden oder die Steuerzahler über eine zusätzliche Umlage. Und das ist erst der Anfang, denn das war nur die erste Ausschreibung; die nächste folgt bereits zum Jahresende.
Die AfD-Bundestagsfraktion fordert schon lange die Kernkraft als sinnvolle Alternative. Kernenergie ist günstiger, zuverlässiger, sicher und sauber. Zudem unterliegt sie nicht den Preisschwankungen bei Krisen wie Öl und Gas. Während Gaskraftwerke durch das StromVKG mit Milliarden für das bloße Bereitstehen subventioniert werden müssen, liefern Kernkraftwerke dauerhaft bezahlbaren Grundlaststrom und tragen sich über den Stromverkauf selbst. Die Bundesregierung muss diesen teuren Irrweg stoppen und sofort den Wiedereinstieg in die Kernkraft einleiten.“
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