Regierungsflughafen darf nicht Milliarden verschlingen

Regierungsflughafen darf nicht Milliarden verschlingen

Berlin, 8. Oktober 2026. Der geplante Regierungsflughafen am BER könnte den Steuerzahler bis zu 2,5 Milliarden Euro kosten. Das geht aus dem neuen Schwarzbuch 2026/27 des Bundes der Steuerzahler hervor. Demnach soll das Areal auf knapp 60 Hektar anwachsen und künftig unter anderem 26 Abstellpositionen für Luftfahrzeuge sowie mehr als 1.100 Dienstposten umfassen. Ursprünglich rechnete der Bund mit Gesamtkosten von 344 Millionen Euro. Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Ladzinski:

„Aus einem Flughafen für einige Hundert Millionen Euro ist inzwischen ein Milliardenprojekt geworden. Und dabei ist die Planung noch nicht einmal abgeschlossen. ‚Die finalen Projektunterlagen werden bis 2028 weiter konkretisiert‘, teilte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben dem Bund der Steuerzahler mit. Es drohen also noch höhere Kosten.

Natürlich benötigt die Flugbereitschaft eine funktionierende und sichere Infrastruktur. Doch auch einen Regierungsflughafen muss der Bund wirtschaftlich planen und am tatsächlichen Bedarf ausrichten.

Die Dimensionen werfen Fragen auf: Für 15 Flugzeuge und drei Hubschrauber sind insgesamt 26 Abstellpositionen vorgesehen. Gleichzeitig soll sich das Gelände von 30 auf knapp 60 Hektar nahezu verdoppeln. Warum dieser Ausbau in dieser Größenordnung notwendig ist, muss die Bundesregierung erklären.

Dabei hatte die Bundesregierung den geplanten repräsentativen Terminalneubau bereits 2022 gestrichen. Doch kleiner und günstiger wurde das Gesamtprojekt dadurch nicht. Im Gegenteil: Die veranschlagten Kosten könnten auf mehr als das Siebenfache steigen.

Als AfD-Fraktion fordern wir deshalb eine funktionale und wirtschaftliche Lösung. Der Bund darf nur finanzieren, was wirklich nötig ist. Überflüssige Ausgaben muss er streichen. Gleichzeitig müssen die Kosten für die Steuerzahler vollständig transparent sein. Der Regierungsflughafen darf nicht immer weiter wachsen und Milliarden verschlingen.“

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