Versorgungskrise bei Arzneimitteln beenden-Strukturelle Fehler im Arzneimittel Lieferengpassbekämpfungs-und Versorgungsverbesserungsgesetz korrigieren
Versorgungskrise bei Arzneimitteln beenden-Strukturelle Fehler im Arzneimittel Lieferengpassbekämpfungs-und Versorgungsverbesserungsgesetz korrigieren
Berlin, 03. November 2026. Wir von der AfD-Bundestagsfraktion stellen fest, dass die Versorgungssicherheit mit lebensnotwendigen Arzneimitteln in Deutschland trotz des Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetzes anhaltend gefährdet bleibt. Die dramatischen Lieferengpässe bei Quetiapin-retard zeigen, wie stark die generische Arzneimittelversorgung durch einseitige Abhängigkeit von globalen Lieferketten und ruinösen Preisdruck im Rabattvertragssystem untergraben ist. Die Bundesregierung verweist einseitig auf Produktionsprobleme, ignoriert jedoch, dass gerade das von ihr verantwortete Preissystem dem Markt jede Resilienz entzogen hat. Um die Versorgungssicherheit nachhaltig zu stärken, fordern wir die Bundesregierung auf, Lieferketten resilienter zu gestalten und Anreize für eine Rückverlagerung der Produktion nach Deutschland oder Europa zu setzen, bürokratische Hürden beim Import und der Ersatzbeschaffung abzubauen, das BfArM zu einer aktiven Steuerungseinheit mit verbindlichen Durchgriffsrechten auszubauen und den Patientenschutz durch ein Echtzeit-Engpass-Informationssystem sowie eine vollständige Kostenübernahmeregelung für Ersatzpräparate zu erweitern.
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