AfD-Fraktion begrüßt Olympia-Bewerbung von München

AfD-Fraktion begrüßt Olympia-Bewerbung von München

Berlin, 28. September 2026. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat entschieden, sich mit München beim IOC für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 zu bewerben.

Dazu teilt der sportpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Jörn König, mit:

„Die AfD-Bundestagsfraktion begrüßt die Entscheidung, dass Deutschland über 50 Jahre nach den letzten Olympischen Spielen, endlich wieder Gastgeber werden will.

Die Entscheidung für München als Kandidat hätte man viel einfacher treffen müssen. Der lange Auswahlprozess ohne erkennbaren Nutzen hat unnötig viele Millionen Euro in den Bewerberstädten und beim DOSB gekostet. Eine fachliche und an Fakten orientierte Vorauswahl hätte zum selben Ergebnis schneller, besser und kostengünstiger geführt.

Eine sogenannte Evaluierungskommission wollte und sollte ihren Abschlussbericht vor der entscheidenden Abstimmung des DOSB überhaupt nicht veröffentlichen. Erst nach öffentlichem Druck wurden vier Tage vor der Abstimmung zwar nicht der gesamte Bericht, aber zumindest wesentliche Eckpunkte daraus veröffentlicht.

Leider hat sich diese Evaluierungskommission bei ihrer Arbeit nicht an den für das IOC entscheidenden Fragen, sondern eher an den sogenannten ‚weichen Kriterien‘ orientiert. Die entscheidende Frage, welche Wettkampfstätten bereits vorhanden sind und welche nicht, die für das IOC der wichtigste Punkt bei seiner Entscheidung ist, um teure Neubauten nur für die Olympischen Spiele zu vermeiden, wurde kaum berücksichtigt und floss deshalb nicht entscheidend in die Bewertung ein. Wie immer, Deutschland will die Welt belehren, anstatt sich den Gegebenheiten und Entwicklungen anzupassen.

Wir wünschen München viel Erfolg.“

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