CO2-Bepreisung aussetzen – Deutschen Gartenbau retten, Ernährungssouveränität sichern und Lebensmittelpreise stabil halten

CO2-Bepreisung aussetzen – Deutschen Gartenbau retten, Ernährungssouveränität sichern und Lebensmittelpreise stabil halten

Berlin, 14. April 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag macht deutlich, dass die derzeitige nationale CO₂-Bepreisung im Brennstoffemissionshandelsgesetz den energieintensiven Gartenbau in Deutschland existenziell bedroht. Aufgrund massiver Preissteigerungen für Gas, Heizöl, Strom und Kraftstoffe geraten Gewächshausbetriebe an oder unter die Rentabilitätsgrenze. Ein Drittel der Betriebe sieht seine wirtschaftliche Existenz gefährdet. Der Selbstversorgungsgrad bei Tomaten liegt bei nur 5 %, bei Gurken bei 30 %; insgesamt stammt bereits zwei Drittel des in Deutschland verzehrten Gemüses aus dem Ausland. Diese Importabhängigkeit schwächt die nationale Ernährungssouveränität, gefährdet regionale Wertschöpfung und treibt – durch lange Transportwege – sogar den CO₂-Ausstoß weiter in die Höhe.

Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag fordert deshalb:
1. Sofortiges Aussetzen der nationalen CO₂-Bepreisung für Benzin, Diesel und alle Heizstoffe mit dem Ziel der vollständigen Abschaffung dieser Abgabe.
2. Entschiedene Initiative auf EU-Ebene zur Reform oder Abschaffung des EU-Emissionshandels, um die CO₂-Zertifikatepreise zu senken.

Dieses Vorgehen sichert die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Gartenbaubetriebe, stabilisiert Lebensmittelpreise und bewahrt regionale Arbeitsplätze sowie die Ernährungssouveränität Deutschlands.

Zum Antrag

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