Reiche muss in China auf Ernährungssicherheit und Agrarlieferketten pochen

Reiche muss in China auf Ernährungssicherheit und Agrarlieferketten pochen

Berlin, 26. Mai 2026. Zum Auftakt der China-Reise von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche fordert der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Peter Felser, einen konsequenten Fokus auf Ernährungssicherheit, Lieferketten und die unmittelbaren Folgen für deutsche Agrarbetriebe und erklärt:

„Reiches Reise nach China darf nicht bei Symbolpolitik stehen bleiben. Aus Sicht der AfD-Bundestagsfraktion muss sie in Peking insbesondere drei Punkte klar ansprechen und verhandeln: Erstens verlässliche Rahmenbedingungen für Lieferketten bei kritischen Vorprodukten und Verpackungen, damit Kostensteigerungen nicht erneut einseitig bei den Bauern abgeladen werden. Zweitens stabile Absatzwege und faire Wettbewerbsbedingungen für deutsche Agrar- und Ernährungserzeugnisse im Handel mit China. Drittens Planungssicherheit für Investitionen der Höfe in Technik, Stallanlagen und Betriebsmittel, die von chinesischen Rohstoffen abhängig sind.

Denn während Peking seine Agrarproduktion modernisiert und sich weltweit Zugänge zu Soja, Getreide, Vorprodukten und Verarbeitung sichert, steigen auch die Risiken für deutsche Bauern. Wenn Zusatzstoffe, Verpackungen oder andere Vorleistungen aus China teurer oder knapper werden, drücken Verarbeiter den Kostendruck über niedrigere Erzeugerpreise und härtere Lieferbedingungen bis auf die Höfe durch.

Die AfD-Bundestagsfraktion hat die Bedeutung der Ernährungssicherheit und der Stärkung der heimischen Produktion wiederholt im Deutschen Bundestag thematisiert, zuletzt mit dem Antrag ‘Ernährungssicherheit gewährleisten – heimische Produktion stärken’ (BT-Drs. 21/3872) sowie mit Initiativen zur Sicherung der Versorgung mit Lebensmitteln und zur Stärkung landwirtschaftlicher Betriebe in der Lieferkette (unter anderem BT-Drs. 21/3043, 20/1026, 20/1028).“

Beitrag teilen

Ähnliche Beiträge