Vorhaben der Grünen verschärft katastrophale Lage am Wohnungsmarkt weiter

Vorhaben der Grünen verschärft katastrophale Lage am Wohnungsmarkt weiter

Berlin, 3. Juli 2026. Die Grünen wollen die steuerfreie Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden nach zehnjähriger Haltedauer abschaffen, um eine angebliche „Gerechtigkeitslücke“ zu schließen. „Nach der Mietpreisbremse kommt jetzt die Verkaufsbremse“, meldet Tichys Einblick. Dabei lohne sich Vermieten jetzt schon für viele Privateigentümer nicht mehr, denn „hohe Kosten und Regulierung machen Privatvermietern das Leben schwer“, warnt die Wirtschaftsprüfgesellschaft PwC. Die Wirtschaftswoche zitiert PwC: „Auf dem Wohnungsmarkt braut sich neues Unheil zusammen.“ Der baupolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Marc Bernhard, erklärt zur Forderung der Grünen nach dem Ende der Steuerfreiheit von Veräußerungsgewinnen bei nicht selbst genutzten Immobilien nach zehnjähriger Haltedauer:

„Das Ende der Steuerfreiheit von Veräußerungsgewinnen bei nicht selbst genutzten Immobilien nach zehnjähriger Haltedauer, wie es die Grünen jetzt fordern, bedeutet einen weiteren Angriff auf den Wohnungsmarkt und Vermieter, die Wohnraum schaffen, für die es sich dann nicht mehr lohnen würde, ihr Geld in Wohnungen zu investieren. Dieser gefährliche Grünen-Unsinn führt dazu, dass immer weniger Wohnungen vermietet werden und die jetzt schon katastrophale Lage am Wohnungsmarkt sich noch weiter verschärfen wird.

Grüne Gerechtigkeit am Wohnungsmarkt – eine Umschreibung für sozialistische Planwirtschaft, die die explodierende Wohnungsnot noch weiter vergrößern würde und Zustände wie in der DDR herbeisehnt: Allen, mit Ausnahme der Parteibonzen, geht es schlecht, alle leiden gleichermaßen unter einer horrenden Wohnungsnot. Und zerfallen in Ruinen – so sah die gelebte Realität am Ende der DDR aus.

Für den Vermieter, der Wohnraum schafft und damit zum sozialen Frieden beiträgt, ist im grün-roten DDR-Kosmos kein Platz. Das ist fatal für den jetzt schon kollabierenden Wohnungsmarkt und die Bereitschaft, in Wohnungen zu investieren. Die PwC-Befragung ergab: ‘Jeder zweite Wohnungs- oder Hausbesitzer erwägt den Verkauf der Immobilie.’

Unterstützung finden solche sozialistischen Träume auch in der planwirtschaftlichen Forderung des Mieterbundes, die Mietpreisbremse müsse entfristet werden und bundesweit wirken: Das ist natürlich kontraproduktiv und baut keine einzige Wohnung. Nicht nur das ifo-Institut warnt ausdrücklich, dass die Mietpreisbremse die Wohnungsnot verschlimmere.

Nur wir als AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag bieten für die katastrophale Lage am Wohnungsmarkt konkrete Lösungsvorschläge, wie man viel günstiger bauen und damit den dringend benötigten Wohnraum endlich schaffen kann: Steuersenkungen, Bürokratieabbau und die Abwicklung des großen ideologischen Kostenverursachers, des energetischen Vorschriftenwahns. Vermieter schaffen Wohnungen und sind keine Volksfeinde. So sieht soziale Politik aus – und nicht sozialistische Gleichmacherei, die Vermieter wie Mieter gleichermaßen schädigt.“

Beitrag teilen

Ähnliche Beiträge