Klingbeil darf den Leistungssport nicht zur Melkkuh machen
Klingbeil darf den Leistungssport nicht zur Melkkuh machen
Berlin, 10. August 2026.
Zu der von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) geplanten deutlichen Verschärfung der steuerlichen Rahmenbedingungen für Vereine des Leistungssports teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete Edgar Naujok mit:
“Nach den bislang bekannten Plänen soll der bisherige Freibetrag von 5.000 Euro für steuerpflichtige Vereine durch eine Freigrenze von lediglich 1.000 Euro ersetzt werden. Dabei ist es der völlig falsche Ansatz, den Sport als zusätzliche Einnahmequelle des Staates zu betrachten. Es wäre fatal, bei den Vereinen, die sich erst von den Corona-Auswirkungen erholt haben, jetzt die Axt anzulegen.
Denn Profisport ist mehr als der Spielbetrieb am Wochenende. Hinter den Vereinen stehen Nachwuchsleistungszentren, Jugendförderung, Mitarbeiter, Infrastruktur und zahlreiche Verbindungen zum Breitensport. Wer Vereinen finanzielle Spielräume nimmt, muss damit rechnen, dass am Ende genau dort gespart wird, wo langfristig sportliche Erfolge erzielt werden und Gemeinschaft gelebt wird.
Bevor der Finanzminister über zusätzliche Belastungen für Vereine nachdenkt, sollte die Bundesregierung endlich ihre eigenen Ausgabenprioritäten hinterfragen. Während Milliarden für fragwürdige politische Prestigeprojekte ausgegeben werden, darf der Leistungssport nicht zur Melkkuh gemacht werden.
Die AfD-Bundestagsfraktion fordert eine steuerliche Entlastung, weniger Bürokratie und deutlich bessere Rahmenbedingungen für Sport und Ehrenamt. Ein Staat, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit neue Steuern und Abgaben erfindet, liegt nicht im Interesse von Sportlern und Bürgern!”
Der finanzpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Kay Gottschalk, ergänzt:
“Vereine sind wesentliche Bestandteile einer vernünftigen Jugendarbeit. Sie integrieren stärker als manches ideologiegetriebenes NGO-Projekt und leisten Basisarbeit in sozialen Brennpunkten.
Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat ein vernünftiges Steuerkonzept vorgelegt und spricht sich für nachhaltige Steuersenkungen in allen Bereichen aus. Wir können nur sagen: Hände weg von unseren Vereinen!”
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