Mittelständische Reisewirtschaft vor EU-Bürokratie und Wettbewerbsverzerrung retten
Mittelständische Reisewirtschaft vor EU-Bürokratie und Wettbewerbsverzerrung retten
Berlin, 25. September 2026. In der öffentlichen Anhörung des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages zur Lage der Reisebüros und Reiseveranstalter machten die geladenen Sachverständigen den immensen Druck auf die Branche deutlich: Die Geschäftsführerin von Peggy’s Reisewelt, Peggy Hähnel, warnte eindringlich vor dem erdrückenden bürokratischen Aufwand durch die EU-Regelungen, die bis zu einem Viertel der Arbeitszeit binden und den unverzichtbaren Kundenkontakt massiv behinderten. Zugleich beklagte Marija Linnhoff, 1. Vorsitzende des Verbands unabhängiger selbständiger Reiseunternehmen (VUSR), dass die Rückforderung von Corona-Überbrückungshilfen Betriebe bedrohe und große Online-Plattformen bei Einzelleistungen sowie beim Reisesicherungsfonds massiv gegenüber dem Mittelstand bevorteilt würden. Dazu erklärt der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Sebastian Münzenmaier:
„Die Aussagen der Sachverständigen sind ein vernichtendes Zeugnis für die bisherige Wirtschaftspolitik und bestätigen die Warnungen der AfD-Fraktion vollumfänglich: Unser tourismuswirtschaftlicher Mittelstand wird von einer überbordenden EU-Bürokratie stranguliert, während marktmächtige Online-Konzerne systematisch begünstigt werden. Es ist schlicht inakzeptabel, dass selbstständige Reisebüroinhaber ein Viertel ihrer Zeit für sinnlose Zettelwirtschaft vergeuden müssen, statt sich um ihre Kunden zu kümmern. Die Pauschalreiserichtlinie muss unverzüglich radikal entschlackt und die schädliche deutsche Übererfüllung von EU-Regelungen beendet werden. Völlig unerträglich ist zudem das Vorgehen des Staates bei den Corona-Überbrückungshilfen: Dass Behörden bei ohnehin gebeutelten Kleinstunternehmern mit Pfändungen die Existenz vernichten, ist ein beispielloser Vertrauensbruch. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Rückforderungswelle sofort zu stoppen, die Ungleichbehandlung beim Deutschen Reisesicherungsfonds zugunsten von Großplattformen aufzuheben und endlich für faire Wettbewerbsbedingungen sowie echten Bürokratieabbau für unsere heimischen Reisebüros und die leider zunehmend schwindende persönliche Kundenbetreuung zu sorgen.“
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