Pistorius hat sich bei der Zwangsversetzung nach Litauen übernommen
Pistorius hat sich bei der Zwangsversetzung nach Litauen übernommen
Berlin, 24. September 2026. Zur Ankündigung von Verteidigungsminister Boris Pistorius, mehrere hundert Soldaten für die Panzerbrigade 45 auch ohne freiwillige Meldung nach Litauen zu versetzen, erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jan Nolte:
„Die AfD-Fraktion hat dem Verteidigungsminister in der Regierungsbefragung dargelegt, dass diese Zwangsversetzungen vermeidbar gewesen wären. Die Bundeswehr hatte für Litauen ein tragfähiges Konzept: vorgeschobene Kräfte vor Ort, eine schnell verlegefähige Brigade in Deutschland und ein Rotationsmodell. Ähnliche Konzepte funktionieren für Großbritannien in Estland und Kanada in Lettland sehr gut.
Boris Pistorius hat dieses Konzept mit seiner plötzlichen Ankündigung einer fest stationierten Brigade vom Tisch gewischt und damit alle überrascht, die Bundeswehr eingeschlossen. Anders als der Minister es darstellt, lässt sich das nicht mit militärischer Notwendigkeit begründen. Die Ankündigung ist ein reines politisches Symbol von Boris Pistorius.
Für dieses Symbol zahlen jetzt andere: Hunderte Soldaten müssen nach Litauen, ob sie wollen oder nicht. Mit massiven Einschnitten für ihre Familien und deren Zukunft. Natürlich geht die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr vor. Aber der Verteidigungsminister hat die Verantwortung, seinen Soldaten nur die Härten und Entbehrungen abzuverlangen, die für die Landes- und Bündnisverteidigung notwendig sind. Nicht aber solche, die notwendig sind, um sich selbst ein politisches Denkmal zu setzen.“
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