Schluss mit der Flickschusterei am Nord-Ostsee-Kanal
Schluss mit der Flickschusterei am Nord-Ostsee-Kanal
Berlin, 25. September 2026. In den letzten Jahren häufen sich die Außerbetriebnahmen von Schleusenkammern in Brunsbüttel. Das führt zu zunehmenden Wartezeiten für die Schifffahrt sowohl auf der Elbe als auch im Binnenhafen Brunsbüttel. Im Frühjahr war die Südkammer der Schleuse Brunsbüttel nach einer Schiffshavarie beschädigt und nach einer Instandsetzung im August 2026 wieder freigegeben worden. Vor wenigen Tagen ist sie aufgrund eines Risses an einem Rad des kanalseitigen Schleusentors erneut gesperrt worden. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Alexis L. Giersch teilt hierzu mit:
„Wir als AfD-Bundestagsfraktion weisen seit geraumer Zeit auf den Reparaturstau entlang des Nord-Ostsee-Kanals hin. In mehreren Kleinen Anfragen haben wir auf die herrschenden Missstände aufmerksam gemacht und die Bundesregierung befragt, welche Gegenmaßnahmen sie zu ergreifen gedenkt. Geschehen ist seither wenig. Die Schleuse Brunsbüttel zeigt eindrücklich, dass kurzfristige Flickschusterei nicht genügt, um die verschleppte Sanierung unserer Wasserstraßen auszugleichen. Bleiben die Bundesmittel für derart wichtige Infrastrukturprojekte weiter auf dem Minimalniveau wie bisher, wird der volkswirtschaftliche Schaden immens sein, da sich die Betriebseinschränkungen am Nord-Ostsee-Kanal zunehmend häufen werden. In Brunsbüttel haben die CDU-geführten Regierungen im Land Schleswig-Holstein und im Bund wieder einmal bewiesen, dass mit ihnen keine Grunderneuerung möglich ist. Wir als AfD-Fraktion wehren uns gegen diese hastige, kopflose Symptombekämpfung und fordern eine langfristige Runderneuerung unserer maritimen Infrastruktur.“
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