Deutscher Einsatz in Straße von Hormus nur unter Zustimmung der Anrainerstaaten
Deutscher Einsatz in Straße von Hormus nur unter Zustimmung der Anrainerstaaten
Berlin, 21. Juni 2026. Zur Verlegung des Minenjagdboots „Fulda“ und des Versorgungsschiffs „Mosel“ in das Rote Meer mit Blick auf einen möglichen späteren Einsatz in der Straße von Hormus erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Jan Nolte:
„Deutschland verfügt über herausragende Fähigkeiten im Bereich der Minenabwehr und Minenräumung, die nur wenige andere Staaten in vergleichbarer Ausprägung vorweisen können. Als exportorientierte Volkswirtschaft hat Deutschland zudem ein erhebliches Interesse an sicheren und freien internationalen Handelswegen. Vor diesem Hintergrund kann ein deutscher Beitrag zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus grundsätzlich sinnvoll sein. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass in der Region wieder Frieden herrscht und ein entsprechender Einsatz im Einvernehmen mit den betroffenen Anrainerstaaten, dem Iran und dem Oman, erfolgt. Deutschland darf nicht gegen den Willen der Anrainerstaaten handeln und seine Soldaten damit unnötigen Gefahren aussetzen. Für die AfD-Fraktion gilt: Erst Frieden und Absprachen, dann ein Mandat. Ein stabiles Nachkriegsszenario unter Einbindung der Anrainer ist Voraussetzung für unsere Zustimmung zu einem möglichen deutschen Einsatz in der Region.“
Beitrag teilen
Ähnliche Beiträge


