In dieser Woche waren zahlreiche Bürger verunsichert, ob sie in Zukunft überhaupt noch mit einem privaten Auto in der Stadt fahren können. Einerseits sind ihnen Elektroautos zu teuer, andererseits sind Autos mit Verbrennungsmotor immer weitergehenden Einschränkungen unterworfen. Wie stellt sich die AfD-Fraktion den Individualverkehr der Zukunft vor? Taugt das Privatauto überhaupt noch als Massentransportmittel? Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dirk Spaniel, antwortet dazu:

„Viele Bürger fürchten zurecht die immer umfassendere Schikane durch linke Parteien und die CDU/CSU in der Verkehrspolitik. Besonders die individuelle Mobilität, die für uns ein zentraler Pfeiler der persönlichen Freiheit jedes Bürgers ist, wird mit blumigen Forderungen nach mehr Umweltschutz angegriffen. Es geht dabei vor allem den linken Parteien in Wahrheit nicht darum, mehr E-Mobilität zu ermöglichen, sondern langfristig das Auto gleich welchen Antriebs zu verbieten und den Kollektivverkehr zu erzwingen.

Das bedeutet, dass das Auto für viele Familien und Berufstätige aufgrund der hohen Preise für Elektro-Pkw nicht mehr bezahlbar sein wird. Das Auto wird zum Luxus. Die Konsequenz sind massive Einschränkungen in der Berufs- und Lebenswahl, in der Freizeitgestaltung, die bisher überhaupt nicht öffentlich diskutiert werden. Das Elektroauto ist also auch ein soziales Problem. Die nächste Baustelle ist die Zukunft des Verbrennungsmotors. Wir sind das Land der Tüftler und Erfinder. Der erzwungene Wandel zur E-Mobilität wird die Weiterentwicklung des komplexen Verbrennungsmotors aber beenden. Zehntausende Arbeitsplätze hängen daran. Ein Wegfall heißt also viele zusätzliche Arbeitslose in der Automobil- und Zuliefererindustrie.

Wir kämpfen daher mit vereinten Kräften für den Schutz der Beschäftigten im Herzstück der deutschen Industrie, für die Sicherung der deutschen Ingenieurskunst und für einen sozialen Umweltschutz.“