Pressemitteilung

Ehrhorn: Schutz von Kindern endlich oberste Priorität einräumen – Forderungen des UBSKM unterstützen

Berlin, 2. Oktober 2020. Der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig, hat sich mit einem Positionspapier 2020 unter anderem an alle Bundestagsfraktionen gewandt und fordert darin, mit weiterreichenden Maßnahmen dem sexuellen Missbrauch von Kindern in Deutschland wirksam entgegenzutreten.

Dazu äußert sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Ehrhorn, Mitglied im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

„Der UBSKM rennt mit seiner Forderung bei uns offene Türen ein. Dem Schutz von Kindern muss endlich oberste Priorität eingeräumt werden. Deshalb unterstützen wir den UBSKM ausdrücklich, wie schon der Umstand zeigt, dass die AfD-Fraktion bereits vor der Sommerpause einen Antrag ins Plenum eingebracht hat, mit dem Inhalt, die lange bekannten Forderungen von Herrn Rörig endlich umzusetzen.

Statt sich diesem Kampf zu verschreiben und junge Menschen, für deren körperliche sowie seelische Unversehrtheit wir als Familienpolitiker alle in der Pflicht sind, wirksam gegen sexuelle Gewalt zu schützen, übergeht aber das Familienministerium mit seinem Haushaltsentwurf erneut diesen Kernbestand seiner Verantwortung. Unverändert wird dort der Schwerpunkt auf Ideologieprojekte gelegt, wie die Genderumerziehung oder den völlig undifferenzierten und allzu oft von Demokratiefeinden mit Staatsgeldern geführten Kampf ‚gegen rechts‘.

Schlimmer noch, sogar die strukturell evident missbrauchsanfällige sexuelle Früherziehung von Kindern wird darin gefördert. Es ist deshalb bezeichnend, dass der UBSKM just zur Haushaltdiskussion sein Forderungspapier an die Fraktionen hat verteilen lassen. Offenbar glaubt er selbst nicht mehr daran, im Kampf gegen sexuellen Kindesmissbrauch noch nennenswerte Unterstützung der Ministerin Franziska Giffey zu erhalten. Wir bestärken Herrn Rörig deshalb auch ausdrücklich in seinem Anliegen, künftig dem gesamten deutschen Bundestag und nicht nur hinter verschlossenen Türen dem Familienausschuss regelmäßig seine Erkenntnisse und Anregungen vortragen zu dürfen. Das jahrelange Totalversagen der Familienpolitiker aus den übrigen Fraktionen ist eine Schande und keine Sekunde länger tolerabel.“

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