Forderung von Reservistenpräsident schadet NATO und Deutschland
Forderung von Reservistenpräsident schadet NATO und Deutschland
Berlin, 13. Januar 2026. Zur Forderung des Präsidenten des Reservistenverbandes, Patrick Sensburg, deutsche Reservisten nach Grönland zu entsenden, um dort gegen die Pläne von US-Präsident Trump vorzugehen, teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete Hannes Gnauck, Mitglied des Verteidigungsausschusses, mit:
„Herr Sensburg fantasiert von einer ,europäischen Brigade‘ und Winterkampf-Trainings auf Grönland – gegen einen NATO-Partner. Das ist nicht nur realitätsfern, sondern auch gefährlich. Trump vertritt harte, aber legitime strategische Interessen. Solche martialischen Aufrufe gegen ihn schaden der Allianz und auch der deutschen Position. Noch absurder wird die Sache durch die eigenen Klagen des Verbandes: Angeblich wegen strenger Datenschutzregeln fehlen der Bundeswehr und dem Verband seit Jahren die Adressen Hunderttausender ehemaliger Soldaten. Wie will Sensburg Reservisten für einen Einsatz auf Grönland mobilisieren, wenn er sie nicht einmal erreichen kann? Das ist der Gipfel der Widersprüchlichkeit: erst über fehlende Daten jammern, dann zu einem Großaufgebot gegen Trump aufrufen. Die AfD-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, sich klar von solchen Forderungen zu distanzieren. Wir brauchen eine starke Bundeswehr und vernünftige NATO-Politik und keine stumpfen anti-Trump-Fantasien aus dem Reservistenverband.“
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