Pressemitteilung

Frömming: Distanzunterricht nicht mehr tragbar

Berlin, 21. April 2021. Im Zusammenhang mit den alarmierenden Ergebnissen der neuesten ifo-Studie zur Bildungssituation deutscher Schüler im zweiten Lockdown, erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Götz Frömming:

„Spätestens nach Erscheinen der ersten ifo-Studie im August 2020 hätte den Kultusministern klar sein müssen, dass der zur Kontaktvermeidung eingesetzte Distanzunterricht weder einen gleichwertigen Ersatz zum Präsenzunterricht bietet, noch effektiv den Lernverlust der Schüler verhindern kann. Stattdessen verschlossen die verantwortlichen Politiker wie so oft die Augen vor der Realität, wertvolle Zeit blieb ungenutzt.

Was der Jugend angetan wird ist dramatisch. Die unzureichende Notbeschulung führt nicht nur zu einer starken Zunahme verschiedenster Verhaltensauffälligkeiten, sondern möglicherweise zu irreversiblen Brüchen in den individuellen Bildungsbiografien.
Angesichts der massiven Folgeschäden ist ein weiteres Beharren auf dem Distanzunterricht nicht mehr tragbar.
Das Infektionsschutzgesetz weist in die komplett falsche Richtung und könnte dazu führen, dass in manchen Landkreisen die Schulen dieses Jahr gar nicht mehr aufmachen.“

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