Pressemitteilung

Hartwig: Zusammenarbeit mit China im beidseitigen Interesse statt eines neuen Kalten Krieges

Berlin, 3. September 2020. Der chinesische Außenminister Wang Yi war auf einer fünftägigen Europareise, die am Dienstag in Deutschland ihren Abschluss fand. Wang hat sich dafür ausgesprochen, enger beim Umweltschutz, der Digitalisierung, der Aufrechterhaltung des Atomabkommens mit dem Iran und der Lösung von Problemen auf dem afrikanischen Kontinent zusammenzuarbeiten und nicht den Kräften nachzugeben, die uns auf einen neuen Kalten Krieg zusteuern möchten.

Dazu sagt der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, Roland Hartwig:

„Der chinesische Außenminister vertritt eine alte Kulturnation, mit der uns in ihrer jetzigen Staatsform seit bald 50 Jahren gute diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen verbinden und die in der Zeit seit dem Fall der Berliner Mauer im Gegensatz zu vielen europäischen Staaten und den USA keine Kriege geführt hat. Vielmehr hat China durch eine konstruktive Politik der wirtschaftlichen Entwicklung dazu beigetragen, dass die Lebensverhältnisse eines Großteils der chinesischen Bürger, aber auch vieler Menschen in Europa und in anderen Teilen der Welt, sich verbessert haben.

Eine Zusammenarbeit mit China ist im beidseitigen Interesse. Die Reaktionen in der deutschen Presse und Politik  blenden die positiven Entwicklungen in China überwiegend aus, fokussieren sich auf Probleme und sind teils sehr überheblich. Der chinesische Außenminister habe sich ‚angedient‘, spottete beispielsweise die FAZ.

Kritik an einer forcierten Integration der Uiguren in die chinesische Moderne wäre sicherlich glaubwürdiger, wenn die Politiker, die sie äußern, nicht jedes Jahr den Militäreinsatz verlängern würden, mit dem die in direkter Nachbarschaft zu den Uiguren lebenden Afghanen in die westliche Moderne integriert werden sollen.  Gleiches gilt für die Journalisten, die die Situation in China kritisieren, aber gleichzeitig versuchen, die öffentliche Meinung in Richtung einer Befürwortung von Militäreinsätzen gegen Staaten mit anderen Gesellschaftsentwürfen zu beeinflussen.“

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