Pressemitteilung

Hollnagel: FED-Stresstest kein Zeichen der Entwarnung

Berlin, 29. Juni 2020. In Folge der Finanzkrise von 2008 wurde in den USA ein Bankenstresstest eingeführt. Er soll verhindern, dass erneut Steuergelder für Bankenrettungen fließen müssen. Dieser von der FED durchgeführte Stresstest simuliert bestimmte Szenarien. Alle in den USA tätigen Großbanken – darunter auch die Deutsche Bank USA – bestanden den Test.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Bruno Hollnagel, Mitglied des Finanzausschusses, erklärt dazu:

„Wer nun glauben sollte, es bestünde für Banken keine Gefahr mehr, der sollte genauer hinschauen. Die mittlerweile sehr hohe Unternehmensverschuldung impliziert die Gefahr von Kreditausfällen. Immerhin könnten Pandemie-Verluste im Umfang von 700 Milliarden Dollar entstehen – so die FED. Das wäre auch für die USA kein Pappenstiel. Die FED verfügt deswegen, dass die Geldhäuser bis zum Herbst keine Dividenden-Erhöhungen zahlen und auch keine eigenen Aktien kaufen dürfen. Die Kapitaldeckung soll also gesteigert werden. Das ist kein Zeichen der Entwarnung. Prompt reagierte die Börse: Bankaktien sanken.“

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