Pressemitteilung

Kay Gottschalk: EZB muss jetzt den Rückwärtsgang einlegen

Berlin, 27. Januar 2022. Die Bundesregierung rechnet laut eigenem Jahreswirtschaftsbericht in diesem Jahr erneut mit einer deutlichen Inflation von jahresdurchschnittlich mindestens 3,3 Prozent. Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft und rechnet für dieses Jahr lediglich mit einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 4,4 Prozent.

Hierzu erklärt der finanzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Kay Gottschalk:

„Schon jetzt stellt sich die Frage: Werden die Notenbanken die Inflation noch zeitnah in den Griff bekommen? Ständig zu prognostizieren, der weltweite Inflationsanstieg sei nur eine vorübergehende Erscheinung, ist ein verhängnisvoller Fehler. Europäische Notenbanker sollten nicht länger gebetsmühlenhaft das Mantra verlautbaren, der Preisdruck werde schon bald wieder nachlassen. Die EZB muss jetzt endlich den geldpolitischen Rückwärtsgang einlegen. Der EZB-Rat, das höchste geldpolitische Gremium der Eurozone, trifft sich kommende Woche zur Februar-Sitzung. Das wäre die nächste Gelegenheit für Änderungen in Sachen Geldpolitik.“

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