Pressemitteilung

König/Mrosek: Keine Zwangsgebühren für Fußball-Millionäre – Öffentlich-Rechtliche sollen Gebote für Bundesliga-Rechte zurückziehen

Berlin, 3. Juni 2020. Ende dieser Woche soll das Bieter-Verfahren für die TV-Rechte der Fußball-Bundesligen für die Spielzeiten 2021 bis 2025 beendet werden. Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf, ihre (zumeist auch noch überhöhten) Gebote für die Übertragungsrechte zurückzuziehen und allerhöchstens noch für Nachverwertungsrechte zu bieten.

Der Obmann der AfD-Fraktion im Sportausschuss des Deutschen Bundestages, Jörn König, erklärt dazu:

„Die ohnehin schnellstens abzuschaffenden Zwangsbeiträge der Bürger dürfen nicht zur Finanzierung von Fußball-Millionären verwendet werden.“

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Mrosek, ebenfalls Mitglied im Sportausschuss, ergänzt:

„Der immer mehr kommerzialisierte Profi-Fußball kann auch im Free-TV-Bereich genauso gut und zu marktgerechteren Preisen von den Privatsendern präsentiert werden.

Statt das Programm immer häufiger und immer mehr mit Profi-Fußball zu füllen, sollten die Öffentlich-Rechtlichen deutlich mehr ihrem eigentlichen Auftrag nachkommen, und verstärkt die Breite und Vielfalt des Sports in Deutschland in ihren Programmen präsentieren und darstellen.“

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