Pressemitteilung

König/Mrosek: Sportausschuss – Links-Grüne Blockade durch Nonsens-Themen

Berlin, 6. März 2020. Zur aktuellen Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestags erklärt Jörn König, Obmann der AfD-Fraktion im Sportausschuss:

„Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages hatte für seine letzte Sitzung wieder ein Thema gewählt, das – was vorher absehbar war – kein Thema mit viel Substanz war.

SPD, Linke und Grüne konstruieren immer wieder ideologisch motivierte Schauplätze, die nicht von wirklicher Bedeutung sind.

Ganz aktuell wurde versucht, nun auch die Fußballstadien politisch zu instrumentalisieren. ‚Rechtsextremismus im Fußball‘ wurde von der SPD-Fraktion als Schwerpunkt aus dem rot gefärbten Hut gezaubert und zum Thema für eine öffentliche Anhörung gemacht.

Gut, dass die bei der Polizei in NRW angesiedelte ‚Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze‘ (ZIS) bei den Fakten bleibt. Von den sogenannten ‚Gewalttätern Sport‘ sind bundesweit gerade einmal 2,5 Prozent dem ‚rechtsmotivierten Bereich‘ zuzurechnen.

So schließt die Polizei NRW im Fazit ihrer Stellungnahme für den Sportausschuss folgerichtig:  ‚Anhand der von der Polizei erhobenen Daten, die sich insbesondere aus Strafanzeigen, Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen und Berichten zusammensetzen, ist nicht abzuleiten, dass rechtsextremistische Tendenzen bundesweit ein großes Problem in Fußballstadien darstellen.‘“

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Mrosek, Mitglied im Sportausschuss, erklärt:

„Wo ist also der Grund, wo sind die Fakten, die es rechtfertigen würden, dass sich ein Ausschuss des Deutschen Bundestages fast drei Stunden lang mit diesem Thema beschäftigt?

Kurz zuvor hatte Die Linke einen kompletten Sportausschusstermin mit der Präsentation des ‚Kuratorium Sport und Natur‘ besetzt. Dabei handelt es sich, wie selbst Mitglieder dieses Kuratoriums sagen, um eine reine Lobby-Organisation, die sich nicht mit konkreten Problemen beschäftigt.

Mit starker Unterstützung der Grünen wurde das Thema ‚Fußball gegen Homophobie und Sexismus‘ im Sportausschuss platziert. Ergebnis: Obwohl die Schiedsrichter verpflichtet sind, jeden Vorfall im Spielbericht zu vermerken, ergab die Auswertung, dass es in nur 0,21 Prozent der Spiele zu Vorfällen gekommen ist, die dem Thema ‚Homophobie und Sexismus‘ zuzuordnen sind.

Klar wird dabei nur, wie Kapazitäten des Bundestags mit Nonsens-Themen blockiert werden.“

 

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