Pressemitteilung

Magnitz: AfD-Forderung zum Erhalt des Flughafens Tegel wird zumindest bis Oktober erfüllt

Berlin, 4. Juni 2020. Der Berliner Flughafen Tegel wird nicht wie zwischenzeitlich geplant am 15. Juni vom Netz gehen. Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz, für luft- und raumfahrtpolitische Themen zuständiges Mitglied des Verkehrsausschusses:

„Von einer Schließung des Berliner Flughafens Tegel Abstand zu nehmen und damit die Forderung der AfD-Fraktion zu erfüllen, ist die einzig richtige Entscheidung, auch wenn nun Corona als Begründung für den Sinneswandel von Bund und beteiligten Ländern herhalten muss. Erst wurde Corona als Grund für die Schließung angeführt und nunmehr also als Grund für die Offenhaltung. Wie jedoch ohne Tegel realistisch der Flugbedarf Berlins und Brandenburgs bedient und der Regierungsflugbetrieb sichergestellt werden sollte, war von Anfang an völlig unklar. Genau darauf habe ich wiederholt hingewiesen. Der Fertigstellungstermin des Regierungsterminals an der Endlosbaustelle BER in Schönefeld ist jedenfalls noch unbekannt.

Der Flughafen Tegel war mit mehr als 24 Millionen Fluggästen und mehr als 100 Millionen Euro Gewinn im vergangenen Jahr unter den deutschen Standorten einer der erfolgreichsten. Das Vertrauen, dass am 31. Oktober der BER tatsächlich eröffnet wird und insbesondere dann auch reibungslos funktioniert, hält sich in sehr engen Grenzen. Dazu wurde das Ende der ewigen Pannenbaustelle schon viel zu oft herbeigeredet. Insofern wäre die vorübergehende oder endgültige Schließung Tegels vor Einsatzbereitschaft des BER eine grob fahrlässige Vorgehensweise mit unvorhersehbarem Ausgang. Ich freue mich für die Fluggäste und vor allem für die Beschäftigten, dass zumindest dieses abenteuerliche Experiment nun abgewendet werden konnte und sich die AfD-Minimalforderung als vernünftige Lösung durchgesetzt hat. Noch sinnvoller wäre es, Tegel als Hauptstadtflughafen insgesamt zu erhalten.“

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