Pressemitteilung

Münzenmaier: Bundesregierung zahlt Kinderbonus für 300.000 Kinder die gar nicht in Deutschland leben

Berlin, 18. Juni 2020. Im Rahmen des Konjunkturpaketes „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ beschloss die Bundesregierung einen Kinderbonus in Höhe von 300 Euro pro kindergeldberechtigtem Kind auszubezahlen.

Wie eine Nachfrage des stellv. AfD-Fraktionsvorsitzenden, Sebastian Münzenmaier, nun ergab, wird dieses Geld ebenfalls an kindergeldberechtigte EU-Ausländer überwiesen, auch wenn deren Kinder überhaupt nicht in Deutschland leben. Die Regierung plant mit Kosten von über 90 Millionen Euro für den Kinderbonus der über 300.000 im Ausland lebender Kinder. Ein großer Teil davon fließt in Staaten wie Bulgarien und Rumänien.

Münzenmaier erklärt dazu:

„Schon wenn man sich den Titel des Konjunkturpaketes anschaut, merkt man, dass hier etwas gewaltig nicht stimmt. Wie werden die Folgen der vernichtenden Coronapolitik der Regierung in Deutschland bekämpft, indem man 90 Millionen ins Ausland überweist? Wie wird Wohlstand in Deutschland gesichert, indem man 90 Millionen ins Ausland überweist? Wie wird unsere Zukunftsfähigkeit gestärkt, indem man 90 Millionen ins Ausland überweist? Gar nicht!

Die AfD-Fraktion setzte sich bereits vor Corona dafür ein, dass Kinder dort Kindergeld beziehen sollen, wo sie wohnen. Dass jetzt 90 Millionen Euro zur Abmilderung der Coronafolgen ins Ausland abfließen, ist ein Schlag ins Gesicht aller Arbeitnehmer, die ihren Job verloren haben und all der Unternehmer, die auf staatliche Hilfe warten.

Vielen Menschen in Deutschland könnte man mit 90 Millionen Euro helfen, doch die Bundesregierung kümmert sich mal wieder lieber um den Rest der Welt, als um ihre eigenen Bürger.“

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