Pressemitteilung

Nicole Höchst: Endlich Bedingungen für dauerhaften Präsenzunterricht schaffen

Berlin, 10. Februar 2022. Angesichts der immer noch völlig desolaten Situation auch im zweiten Jahr der Corona-Infektionswelle an Schulen schlagen Schüler aus ganz Deutschland in einem Offenen Protestbrief an die Kultusminister Alarm. In diesem Brief, den innerhalb kurzer Zeit schon circa 78.000 Schüler und zahlreiche Schulsprecher unterschrieben haben, fordern sie, dass die Politik endlich ihre Bedürfnisse und Probleme ernst nimmt. So führen sie aus, dass die Situation an den Schulen unerträglich und die Belastungsgrenze nun erreicht sei. Wörtlich: „Wir können Ihre aktuelle Politik, die uns alle im Stich lässt, nicht länger mittragen.“

Die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, Nicole Höchst, teilt dazu mit:

„Es wird längst Zeit, dass die Schüler sich zu Wort melden und das Versagen der Bildungspolitiker der Regierungsparteien anprangern. Wie kann es sein, dass an unseren Schulen immer noch Luftfilter fehlen, der Ausbau von digitalen Lern- und Lehrmitteln noch immer nicht entscheidend vorankommt und vor allem psychische beziehungsweise physische Folgen bei Schülern nicht thematisiert geschweige denn als gravierendes Problem erkannt werden?

Die Kultusminister der Länder sind hier in der Verantwortung, die Rahmenbedingungen an Schulen endlich so zu gestalten, dass ein flächendeckender Präsenzunterricht dauerhaft möglich ist. Es ist ein Skandal, dass die Kultusministerien der Länder ihre Aufgaben nicht ausreichend wahrnehmen und einen weitgehenden Normalbetrieb an Schulen auf Kosten der Bildungschancen unserer Kinder so de facto verhindern.

Ich schließe mich vollumfänglich der Schülerforderung an, endlich mit ihnen statt über sie zu reden.

Unsere Kinder und Schüler verdienen es, dass die Politik sie endlich in ihrer Bedrängnis ernst nimmt und handelt. In Bezug auf den Klimawandel, der viel abstrakter ist und dessen Bewältigung den Steuerzahler unendlich viel mehr kostet, geht das doch auch und das noch mit wehenden Fahnen. Die Schüler haben sich rücksichtsvoll verhalten, haben die Politik unterstützt. Jetzt ist es höchste Zeit, dass sie Unterstützung aus der Politik erfahren.“

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