Pressemitteilung

Nicole Höchst: Endlich entschlossen gegen Lehrermangel handeln

Berlin, 18. Februar 2022. Nach einem Gutachten der Bildungsgewerkschaft VBE werden im Jahr 2030 rund 81.000 Lehrer fehlen. Auch die Prognose der Kultusministerkonferenz geht von dramatisch hohen Zahlen aus. Der Lehrermangel wird sich damit aufgrund der steigenden Schülerzahlen und einer Pensionierungswelle von Lehrern in den nächsten Jahren deutlich verschärfen. Und das, obwohl heute schon Unterrichtsausfälle in deutschen Schulen an der Tagesordnung sind. So ist die Unterrichtsversorgung an niedersächsischen Schulen so schlecht wie noch nie, wie selbst der niedersächsische Kultusminister Tonne zugeben musste. Auch in Rheinland-Pfalz ist die Situation zunehmend ernst, wie eine Forsa Umfrage des Lehrerverbandes VBE ermittelte. Demnach seien Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz im Bundesvergleich überproportional belastet und die Corona-Pandemie sei nach Aussage des Co-Landesvorsitzenden Lars Lamowski nur der Topfen, der das Fass zum Überlaufen bringe.

Die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, Nicole Höchst, teilt dazu mit:

„Der Lehrermangel in Deutschlands Schulen war schon lange abzusehen und wird sich in den nächsten Jahren noch deutlich verschärfen. Das ist ein unglaublicher Skandal auf dem Rücken unserer Schüler. Die Kultusministerien haben lange genug geschlafen.

Ich fordere hier endlich ein entschlossenes Handeln, damit unsere Kinder nicht zu Opfern einer verfehlten Schul-Einstellungspolitik werden.

Vorschläge wie dem Lehrermangel zu begegnen ist, gibt es schon länger. Wie beispielsweise die Entlastung der Lehrer von unterrichtsfremden Tätigkeiten oder insgesamt die Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufes. Nicht hilfreich sind dagegen Forderungen der Linken den Bildungsföderalismus aufzuheben und das Grundgesetz zu ändern. Ein Zentralismus wie in der DDR, der die Linken immer noch nachweinen, passt nicht in eine freiheitliche und föderale Demokratie.

Wir werden eine parlamentarische Initiative im Bundestag zur Attraktivitätssteigerung des Lehrerberufs einbringen. Bei einer simplen Gewinnung von Quereinsteigern darf es langfristig betrachtet nicht bleiben.“

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