Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige geht in völlig falsche Richtung
Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige geht in völlig falsche Richtung
Berlin, 18. Februar 2026. Australien hat seit Ende 2025 ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Frankreich, Dänemark und Spanien streben Vergleichbares an. Nun fordert auch die Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), den Zugang zu Social-Media für unter 14-Jährige streng zu regulieren. Hierzu teilt der digitalpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Ruben Rupp, mit:
„Die Vorschläge der SPD, die sich die Bundesjustizministerin zu eigen macht, zielen auf ein aufgeblasenes Bürokratiemonster. Wie soll bitte eine ,Jugendversion der Plattformen‘ aussehen, für alle unter 16-Jährigen? Das wird kaum zu einem souveränen Umgang mit YouTube, TikTok und weiteren Plattformen führen, vielmehr werden Kinder und Jugendliche um die Chance gebracht, selbstständig einen soliden und gesunden Umgang mit den sozialen Netzwerken, ihren Möglichkeiten und Versprechen zu finden. Dabei hilft es nicht, Kinder und Jugendliche in Watte zu packen; sie müssen vielmehr altersgerecht darin bestärkt werden, ihre eigenen medialen und kommunikativen Grenzen zu ziehen. Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag setzt sich für eine verantwortungsvolle und bewusste Nutzung von Social-Media für alle Menschen ein. Gerade Kinder und Jugendliche müssen den Umgang mit der digitalen Welt erst lernen, und wo ginge das besser als in der Realität? Ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige hätte keinen heilenden Effekt: Kinder und Jugendliche könnten nicht mehr zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch, Chancen und Gefahren in der Online-Welt unterscheiden. Es sind zuerst die Eltern und dann die Schulen, die unseren Kindern und Jugendlichen Hilfestellung geben müssen, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden. Ein Social-Media-Verbot ginge in die völlig falsche Richtung. Wir nehmen den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt ernst und setzen uns für technische Lösungen ein.“
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