Pressemitteilung

Spangenberg: AvP-Insolvenz bedroht Apothekenpräsenz – wohnortnahe Versorgung schnell sicherstellen

Berlin, 2. Oktober 2020. Der am 15.09.2020 gestellte Insolvenzantrag des Apothekenabrechnungs-Dienstleisters (AvP) bedroht die wirtschaftliche Existenz von Apotheken – gerade auch die, die für die Versorgung vor Ort unabdingbar sind.

Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Detlev Spangenberg:

„Jede Auszahlung an die Apotheken muss ab sofort von der BaFin freigegeben werden.

Nun ist eine Insolvenz nichts Ungewöhnliches in einer freien Marktwirtschaft. Hier aber schon, denn die hoheitliche Verpflichtung des Staates betrifft die Gesundheitsversorgung, insbesondere auch im ländlichen Raum. Viele Apotheken befürchten, in einen finanziellen Strudel gezogen zu werden. Da es sich hier aber um privatrechtliche Verträge zwischen dem Finanzdienstleister, den Krankenkassen und den Apotheken handelt, kann der Staat auch nicht so ohne Weiteres hier helfend eingreifen. Er muss es aber, da die hoheitliche Aufgabe der Gesundheitsversorgung gesichert sein muss. Nach Lösungen muss gesucht werden, insbesondere, ob bei diesen Vertragsbeziehungen unbedingt generelle Änderungen geboten sind.“

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