SPD-Erbschaftssteuerpläne setzen Existenz von Familienunternehmen aufs Spiel

SPD-Erbschaftssteuerpläne setzen Existenz von Familienunternehmen aufs Spiel

Berlin, 14. Januar 2026. Die SPD plant, die Erbschaftssteuer grundsätzlich neu auszurichten. Dabei ist geplant, das Prinzip eines „Grundfreibetrages“ einzuführen. Dies soll für alle gelten, egal ob Unternehmen oder Privatperson, und bedeutet, dass auch Unternehmen im Familienbesitz über einem bestimmten Wert im Erbfall voll besteuert werden. Dies würde zu einer massiven Substanzbesteuerung gerade der für Deutschland so wichtigen Familienunternehmen führen. Die AfD-Bundestagsabgeordnete Diana Zimmer, Mitglied im Ausschuss für Finanzen, teilt dazu mit:

„Die SPD plant keinen punktuellen Eingriff, sondern einen Systemwechsel bei der Erbschaftssteuer. Auch wenn höhere Freibeträge auf den ersten Blick moderat klingen, entstehen durch lebenslange Anrechnung, neue Abgrenzungen und komplexere Regeln erhebliche Unsicherheiten für Familien und Betriebe. Unternehmensnachfolge ist kein einmaliger Vorgang, sondern Teil einer jahrzehntelangen Planung. Wenn Freibeträge nicht mehr periodisch erneuert werden können und Regelungen ständig neu justiert werden, steigt das Risiko für Fehlentscheidungen, Liquiditätsengpässe und Investitionszurückhaltung. In letzter Konsequenz setzt die SPD mit ihren Plänen die Existenz der Familienunternehmen in Deutschland aufs Spiel.“ Der stellvertretender Obmann der AfD-Fraktion im Finanzausschuss, Hauke Finger, ergänzt: „Nur die vollständige Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer ist gerecht. Denn sie ist eine Substanzsteuer und damit Doppelbesteuerung: Vererbt wird, was Familien und Unternehmer aus bereits versteuertem Einkommen aufgebaut haben. Wer beim Generationenwechsel hohe Steuerforderungen auslöst, gefährdet Arbeitsplätze und zwingt Erben zu Verkäufen, Mieterhöhungen oder zur Zerschlagung von Betrieben. Große Vermögen finden immer Gestaltungswege, getroffen wird der Mittelstand. Steuergerechtigkeit heißt aus Sicht der AfD-Fraktion: Einkommen besteuern, das Lebenswerk in Ruhe lassen. Deshalb wollen wir die Erbschaftssteuer vollständig abschaffen.“

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