Pressemitteilung

Von Gottberg: Geflügelpest in Niedersachsen stellt deutsche Landwirte vor große Herausforderungen

Berlin, 23. Dezember 2020. Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) hat am Dienstag den Verdacht auf Geflügelpest in einem Mastputenbetrieb im Landkreis Oldenburg bestätigt. Demnach handelt es sich um die hoch ansteckende Variante der Geflügelpest H5N8. Es ist der zweite Fall von Geflügelpest innerhalb dieser Woche in Niedersachsen.

Dazu äußert sich der stellvertretende agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Wilhelm von Gottberg:

„Allein im Bundesland Niedersachsen werden aktuell ungefähr 100 Millionen Stück Geflügel gehalten. Diese Seuche würde gerade das Geflügelland Niedersachsen sehr hart treffen, hätte aber auch Auswirkungen auf Betriebe in ganz Deutschland.

Deswegen halten wir es für richtig, dass Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast den Tierseuchenkrisenfall ausgerufen hat und damit betroffene Höfe durch die Tierseuchenkasse versichert sind und die Landwirte im Fall von Massentötungen entschädigt werden können. Auch die Stallpflicht für Geflügel im gesamten Bundesland halten wir für eine gute Maßnahme um die Tierseuche einzudämmen und weiteren Schaden für die Landwirte in ganz Deutschland zu vermeiden.

Allein die letzte große Geflügelpest-Welle im Jahr 2016 brachte den Landwirten deutschlandweit einen Schaden von bis zu 17 Millionen Euro.“

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