Pressemitteilung

Witt: Maskenpflicht verdirbt Schülern auch noch den letzten Spaß am Unterricht

Berlin, 9. August 2020. Seit Ende April 2020 haben wir in Deutschland eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften. Mit Beginn des neuen Schuljahres wollen einige Bundesländer die Maskenpflicht auch in Schulen einführen, aber nicht im Klassenzimmer. Nordrhein-Westfalen geht noch einen Schritt weiter und will die Schüler verpflichten, während des gesamten Unterrichts die Masken zu tragen. Der Marburger Bund dagegen hält eine generelle Maskenpflicht an Schulen beim Betreten und Verlassen des Gebäudes für sinnvoll, aber nicht während des Unterrichts.

Dazu teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss, Uwe Witt, mit:

„Den Gedanken, dass Schüler stundenlang im Unterricht Masken tragen sollen, finde ich unerträglich. Man kann den Schülern das nicht guten Gewissens zumuten. Experten sagen, dass schon nach rund 20 Minuten die Masken durch die Atemluft durchnässt sind.

Seit Monaten tritt die AfD-Fraktion für die Abschaffung der Maskenpflicht ein. Viele Äzte und Virologen weltweit teilen diese Forderung der AfD. Anstatt jetzt Lockerungen anzuordnen und eine Rückkehr zur Normalität zu ermöglichen, setzt die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen noch eins drauf und schikaniert die quasi-null-Risikogruppe der Schüler.

Hier geht es um nicht weniger als eine staatlich verordnete Körperverletzung gegen die Schüler. Der Schulbetrieb wird ohnehin mit einem Regelschulbetrieb wie in vor-Corona-Zeiten nichts zu tun haben. Unterricht unter Masken wird den Schülern auch noch den letzten Spaß am Unterricht verderben. Hinzu kommt, dass die Aufrechterhaltung der Konzentration unter der Maske über Stunden kaum möglich sein dürfte. Unter solchen Bedingungen lassen sich die Lernziele nicht erreichen. Hier werden die Zukunftschancen vieler Schüler verspielt.“

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