Deutsche Rohstoffinteressen durchsetzen – Rohstoffpolitik zur Priorität machen

Deutsche Rohstoffinteressen durchsetzen – Rohstoffpolitik zur Priorität machen

Berlin, 24. Februar 2026. Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag macht die Rohstoffpolitik zu einer strategischen Priorität, indem sie eine umfassende, außen- und sicherheitspolitisch fundierte Ausrichtung fordert. Die Sicherung globaler Lieferketten kritischer Mineralien wird als Schnittstelle zwischen Außen-, Sicherheits- und Industriepolitik verstanden. Angesichts zunehmender Exportrestriktionen Chinas, der Erweiterung der BRICS-Staatengruppe um rohstoffreiche Länder und der wachsenden Abhängigkeit Deutschlands von außenpolitischen Machtverschiebungen drängt die AfD-Fraktion auf ein kohärentes, ressortübergreifendes Konzept. Die bisherigen Partnerschaften mit Staaten wie Mongolei, Kasachstan oder Peru hätten kaum zusätzliche Versorgungssicherheit gebracht, da finanzielle Hürden und mangelndes Interesse der deutschen Wirtschaft konkrete Rohstoffabkommen verhinderten. Ein konsequentes staatliches Engagement sei daher unerlässlich. Gefordert wird eine vom Bundeskanzleramt koordinierte Rohstoffstrategie, die Ernennung eines ständigen Beauftragten für Rohstoffpolitik, jährliche Berichte zur Rohstoffsicherheit sowie ein fester Tagesordnungspunkt „Rohstoffpolitik“ im Nationalen Sicherheitsrat. Die deutsche Rohstoffpolitik soll vorrangig den Erfordernissen der heimischen Industrie dienen und sich aktiv in der Minerals Security Partnership engagieren, um langfristig verlässliche Partnerschaften und eine starke deutsche Verhandlungsposition zu sichern.

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