Traditionsreiche Nutzung unserer Meere nicht mit grüner Symbolpolitik zerstören
Traditionsreiche Nutzung unserer Meere nicht mit grüner Symbolpolitik zerstören
Berlin, 28. September 2026. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat im Deutschen Bundestag einen umfassenden Antrag vorgeblich zum Schutz der Ostsee vorgelegt, der unter anderem weitreichende Stellnetzverbote, zehn Prozent Nullnutzungszonen und neue Beschränkungen für Küstennutzung und Schifffahrt fordert. Die AfD-Bundestagsfraktion weist diesen Vorstoß entschieden zurück. Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Dario Seifert:
„Der jüngste Vorstoß der Grünen steht sinnbildlich für eine ausufernde Regelungswut, die unter dem Vorwand des Naturschutzes funktionierende Wirtschaftsstrukturen mutwillig zerstört. Während unseren traditionsreichen Kutterfischern und Landwirten in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein durch Stellnetzverbote, Nullnutzungszonen und schikanöse Düngeauflagen die Existenz entzogen wird, verlagert man die Entscheidungskompetenzen über unsere Küsten einmal mehr an Brüsseler EU-Bürokraten. Zugleich offenbart dieser Antrag eine eklatante nationale Widersprüchlichkeit: Heimische Bodenschätze und die historische Nutzung unserer Meere sollen verboten werden, während dieselben Akteure die Ostsee zeitgleich für gigantische Offshore-Windparks rücksichtslos industriell überformen. Es ist ein absurdes Doppelspiel, einheimische Familienbetriebe mit Tracking-Pflichten zu drangsalieren und ihnen die Umschulung zum Umweltfachwirt nahezulegen, während die massiven Eingriffe der eigenen Energiewende ignoriert werden. Statt echten, an nationalen Interessen orientierten Problemlösungen liefert dieser Antrag reine Symbolpolitik, die regionale Wertschöpfung abwürgt und Deutschland weiter in teure Energie- und Nahrungsmittelimporte treibt. Wir als AfD-Fraktion erteilen diesem bürokratischen Verbotsdiktat eine klare Absage und verteidigen die wirtschaftliche Souveränität sowie die maritime Identität unseres Landes.“
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