AfD-Fraktion setzt auf Kernfusion und Kernspaltung
AfD-Fraktion setzt auf Kernfusion und Kernspaltung
Berlin, 2. Oktober 2026. In der Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 29. September 2026 wird im Beitrag „Altbewährte heiße Zellen“ behauptet, die AfD halte „wenig von der Kernfusion“ und wolle stattdessen lediglich einen schnellen Wiedereinstieg in die Kernspaltung. Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag weist diese Darstellung als sachlich unzutreffend zurück. Dazu erklärt der forschungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Michael Kaufmann:
„Die Behauptung, die AfD-Fraktion halte wenig von der Kernfusion, entbehrt jeder Grundlage. Unser Standpunkt ist klar und wäre mit einem Mindestmaß an Recherche auch für die FAZ zu ermitteln gewesen: Wir brauchen die Kernfusion als langfristige Perspektive. Dafür setzen wir uns ein. Kurz- und mittelfristig brauchen wir aber die Kernspaltung in herkömmlichen und neuartigen Reaktoren (zum Beispiel SMR). Zum einen, um die Verwerfungen, die die kopflose Energiewende hervorgerufen hat, wieder in den Griff zu bekommen. Daneben aber auch, um das enorme Wertschöpfungspotenzial dieser Technologie für die deutsche Industrie wieder zu erschließen.
Deutschland muss bei der Energieerzeugung durch Kernspaltung wieder zum attraktiven Forschungsstandort werden. Gleichzeitig müssen wir unsere starke Position in der Kernfusionsforschung sichern und ausbauen. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode forderte die Fraktion mit dem Antrag „Fachkräfteinitiative für die Fusionsforschung“ (BT-Drs. 20/10394 ) konkrete Maßnahmen, um dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel in diesem strategischen Zukunftsfeld entgegenzuwirken und den Forschungsstandort Deutschland international an der Spitze zu halten. Es waren die anderen Fraktionen, die diesen Antrag aus Gründen der ‚Brandmauer‘ nicht unterstützen wollten.
Die AfD-Fraktion unterstreicht daher nochmals: Kernfusion und moderne Kernspaltungstechnologien schließen einander nicht aus, sondern ergänzen sich im Rahmen einer technologieoffenen und verlässlichen Energie- und Forschungspolitik.“
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