Schneiders Fahrplan zur Abkehr von fossilen Energien ist unverantwortlich

Schneiders Fahrplan zur Abkehr von fossilen Energien ist unverantwortlich

Berlin, 3. Oktober. 2026. „Die Ausbauziele von Windkraft und Photovoltaik in der von Carsten Schneider vorgelegten ,Roadmap‘ sind besorgniserregend. Bereits jetzt sind 118 Gigawatt Photovoltaik und 71 Gigawatt Windkraft an Land als auch 11 Gigawatt Windkraft zur See installiert; das sind 200 Gigawatt – aber die Spitzenlast liegt bei rund 80 Gigawatt. Bis 2045 ist ein Ausbau der Photovoltaik auf 400 Gigawatt geplant, einer Vervierfachung des aktuellen Bestands. Windkraft an Land soll demnach auf 160 Gigawatt mehr als verdoppelt werden und die Windkraft zur See soll auf 70 Gigawatt versiebenfacht werden – das ist höchst unverantwortlich.

Die Bundesregierung ignoriert völlig die ökologischen Bedenken, die es insbesondere bei der Windkraft gibt. Der Mikroplastikabrieb von Rotoren und die ungeklärte PFAS-Eintragung durch Windkraftanlagen sind insbesondere, aber nicht nur, bei der Windkraft zur See ein Problem. Dazu kommt die Massenvermehrung von Quallen an den Fundamenten, was eine ernstzunehmende Problematik in der Ostsee ist. An Land bedeutet der weitere Windkraftausbau Habitatszerstörung, Entwaldung und noch mehr tote Flugtiere. Und der hohe Flächenverbrauch landwirtschaftlicher Nutzflächen für Photovoltaik schränkt Deutschlands Potential zur Selbstversorgung unnötig ein.

Energiepolitisch ist dieser Weg ebenfalls höchst problematisch. Die Nuclear Energy Agency in ihrem Nuclear Energy Outlook, Dänemarks Technische Universität, das REN21-Netzwerk und der aktuelle McKinsey-Strommarktreport 2026 schlussfolgern, dass Windkraft und Photovoltaik noch sehr hohe Kosten verursachen werden.

Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung dazu auf, den weiteren Ausbau von Windkraft und Photovoltaik zu stoppen und den Wiedereinstieg in die Kernkraft zu ermöglichen. Nur so kann Deutschland bestehen.“

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