Milliarden für Enteignungen schaffen keinen Wohnraum

Milliarden für Enteignungen schaffen keinen Wohnraum

Berlin, 8. Oktober 2026. Zur aktuellen Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung über die finanziellen Folgen einer Vergesellschaftung großer Berliner Wohnungsunternehmen erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Otto Strauß:

„Wer bezahlbaren Wohnraum schaffen will, muss Bauen ermöglichen. Die Berliner Enteignungspläne binden Milliarden, ohne eine einzige zusätzliche Wohnung zu schaffen. Die Modellrechnung des Instituts zeigt das finanzielle

Risiko: Bei 21 Milliarden Euro Entschädigung und acht Euro monatlicher Miete je Quadratmeter wären im ersten Jahr rund 366 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt nötig. Noch niedrigere Mieten würden den Zuschussbedarf weiter erhöhen. Die versprochene Entlastung der Mieter würde damit durch eine zusätzliche Belastung der Steuerzahler erkauft.

Die Bundesregierung muss die Folgen solcher Eingriffe für Investitionen, Wohnungsbau und Steuereinnahmen offenlegen. Wer baut, braucht verlässliche Eigentumsrechte und Planungssicherheit. Wir brauchen schnellere Genehmigungen, weniger kostentreibende Bauvorschriften und bessere Bedingungen für private Investitionen. Öffentliche Mittel müssen daran gemessen werden, wie viel zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum sie ermöglichen.

Die Wohnungsnot lässt sich nicht durch einen staatlich erzwungenen Eigentümerwechsel beseitigen.“

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