Pressemitteilung

René Springer: Ruf nach türkischen Gastarbeitern ist ein politischer Offenbarungseid

Berlin, 28. Juni 2022. Um die Personalnot an deutschen Flughäfen zu bekämpfen, plant die Bundesregierung, eine vierstellige Zahl an Fachkräften aus der Türkei nach Deutschland zu holen. In diesem Zusammenhang fordert Arbeitsminister Heil die Arbeitgeber dazu auf, Tariflohn zahlen und anständige Unterkünfte bereitstellen.

Dazu sagt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Jetzt hat die Bundesregierung endgültig den Kontakt mit der Realität verloren. Aktuell leben immer noch 893.000 der im Zuge der Flüchtlingswelle 2015/16 nach Deutschland gekommenen Migranten von Hartz IV. 235.000 sind arbeitslos, weitere 437.000 arbeitssuchend. Wenn jetzt auf den deutschen Flughäfen einige Tausend Arbeitskräfte fehlen, so muss es möglich sein, diesen Bedarf aus dem im Inland vorhandenen Arbeitskräftereservoir zu bedienen. Offenbar glaubt aber die Bundesregierung selbst nicht an die von ihr erfundene Erzählung der segensreichen Einwanderung von Fachkräften, wenn sie eingesteht, dass nicht einmal ein paar Tausend aus dieser mehrere hunderttausend Menschen umfassenden Migrantengruppe dazu animiert werden können, auf deutschen Flughäfen händeringend gesuchte Arbeit anzunehmen. Mit anderen Worten: Der Ruf nach weiteren ausländischen Arbeitskräften ist im Grunde nichts anderes als ein politischer Offenbarungseid. Welchen Zweck haben nämlich die milliardenteuren Sprachkurse und Förderprogramme für Migranten, wenn es nicht möglich ist, zumindest ein paar Tausend dieser Menschen auf offenkundig vorhandene Arbeitsplätze zu vermitteln? Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag sagt klar nein zu den Plänen der Bundesregierung. Es gibt ausreichend Arbeitskräfte im Inland.“

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