Deutsche Entwicklungshilfe grundlegend reformieren
Deutsche Entwicklungshilfe grundlegend reformieren
Berlin, 1. Juli 2026. Im Artikel „Friedrich Merz hält an Entwicklungshilfe fest“ weist Afrika-Experte Volker Seitz bei Tichys Einblick auf die Wirkungslosigkeit der deutschen Entwicklungshilfe hin. Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Alexander Wolf, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und stellv. Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:
„Das Scheitern des deutschen Ansatzes in der Entwicklungshilfe, vermeintlichen politischen Einfluss über Milliardengeschenke an die Dritte Welt zu gewinnen oder wenigstens zu wahren, ist spätestens mit der Pleite bei der gescheiterten, amateurhaften Kandidatur zum UN-Sicherheitsrat für jeden offensichtlich geworden. Nicht nur afrikanischen Staaten empfinden die überhebliche („werteorientiert“) und belehrend auftretende deutsche Außen- und Entwicklungspolitik als unangenehm und unangemessen. Auch als größter Geldgeber wird Deutschland in der Welt weder geliebt noch respektiert, wenn das Scheitern der Ampel in der Außen- und Entwicklungspolitik der Merz-Regierung einfach fortgesetzt wird.
Zudem schadet die angebliche Hilfe in Milliardenhöhe mehr, als sie den Empfängerländern wirklich nutzt. In unzähligen Fällen ist die einzig positive Entwicklung die der Bankkonten der korrupten Eliten. Damit muss Schluss sein. Während bei uns hart arbeitenden Menschen das Wohngeld weggenommen wird, ‚um zu sparen‘, fließen weiter jedes Jahr zig Milliarden sinnlos in die Entwicklungshilfe.
Als AfD-Bundestagsfraktion fordern wir eine grundlegende Neuausrichtung der Entwicklungszusammenarbeit (EZ), um mit einer neuen EZ-Politik endlich deutsche Interessen in der Welt durchzusetzen. Dazu zählen: Ein Ende der Geldverschwendung für ideologische Phantastereien und eine Führung, die eine neue deutsche EZ konsequent und transparent im Sinne der deutschen Steuerzahler umsetzt – verbunden mit einer Auflösung des Entwicklungshilfeministeriums und dessen Eingliederung in das Auswärtige Amt und ins Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.“
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