Wasserspeicherfähigkeit des Waldbodens ausbauen

Wasserspeicherfähigkeit des Waldbodens ausbauen

Berlin, 8. Oktober 2026. Zur Rede von Bundesumweltminister Carsten Schneider anlässlich der Veranstaltung “Zukunft ≈ Wasser” erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Michael Blos:

„Es ist grundsätzlich richtig, auch in der Politik über die Ressource Wasser zu reden. Doch ist Alarmismus fehl am Platz. Nicht einmal der Weltklimarat prognostiziert für Deutschland Dürren oder deren Zunahme. Und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge hat in Deutschland seit 1881 laut linearem Trend um rund acht Prozent zugenommen. Deutschland steht in der Summe also nicht weniger Wasser zur Verfügung.

Wichtig ist es, das verfügbare Wasser im Boden zu halten. Dezentraler Wasserrückhalt und Versickerung sind dafür gute Lösungen. Auch der Waldumbau kann den Wald zu einem Wasserspeicher machen. Wo früher Entwässerungsgräben sinnvoll waren, ist heute naturnaher Wasserrückhalt im Wald gefragt. Aktuell bevorzugt es die Bundesregierung jedoch, stattdessen den Wald für die Windkraft zu versiegeln. Das ist der falsche Weg.

Auch die Wiedervernässung von Mooren zulasten landwirtschaftlichen Flächen kann hier keine Lösung sein, wenn es auch mit dem Wald geht. Wasser oder dessen Reinigung für die Verursacher teurer zu machen, und damit indirekt für den Endverbraucher, ist ebenfalls keine Lösung. Die Wasserabgabe an den Bergbau, verarbeitendes Gewerbe und Landwirtschaft ist sogar um 68 Prozent gesunken.

Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, die Wasserspeichermöglichkeiten des Waldes voll auszuschöpfen anstatt landwirtschaftliche Flächen zu vernässen und den Wald für Windkraftanlagen zu roden und zu versiegeln.“

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