Pressemitteilung

Wirth: Fachkräfteeinwanderungsgesetz bietet ein neues Einfallstor nach Deutschland

Berlin, 15. Dezember 2018 Der saarländische AfD-Bundestagsabgeordnete Christian Wirth kritisiert den Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetz scharf:

„Der von der Bundesregierung erarbeitete Gesetzesentwurf weicht absolut selbstverständliche und notwendige Standards der Fachkräfteanwerbung auf. Vor allem die Möglichkeit, auch ohne jede Ausbildung bzw. ohne jedes Studium erst einmal nach Deutschland kommen zu können, ist fahrlässig. Wer hier, nach der Vorstellung der Großen Koalition zunächst für die Arbeitssuche, ins Land kommt, wird Deutschland nicht mehr verlassen müssen. Das zeigt die Erfahrung mit hunderttausenden abgelehnten Flüchtlingen seit 2015.

Die Bundesregierung hat in dieser Frage jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Einen realistischen Zwang oder auch nur einen Anreiz, tatsächlich auch eine Arbeit oder auch nur eine Ausbildung zu finden, bietet sie nicht. Zu Recht haben zahlreiche Innenpolitiker der CDU/CSU sich gegen diesen Entwurf aufgelehnt, wenn sie auch wenig Aussicht auf Erfolg haben.

Wer qualifiziert ist und eine Arbeitsstelle in Deutschland schon sicher hat, der bereichert unser Land und vermehrt seinen und unseren Wohlstand zum gegenseitigen Nutzen. In unserer digitalen, global vernetzten Welt gibt es keinen Grund, für die Arbeitssuche zwingend vor Ort sein zu müssen. Die Große Koalition hat hier, absichtlich oder fahrlässig, ohne Not ein neues Einfallstor nach Deutschland geschaffen.“

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