Antrag

Entwicklungszusammenarbeit für Wertschöpfung mit Afrika

Berlin, 7. November 2023. Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika ist kein Selbstzweck, sie muss sowohl einer positiven Entwicklung in Afrika dienen als auch deutschen Interessen förderlich sein. Dabei sind die für Entwicklungsprojekte zur Verfügung stehenden deutschen Haushaltsmittel allein, obwohl sie im zeitlichen Verlauf immer weiter erhöht werden, permanent ungeeignet dazu, den Entwicklungsprozess insgesamt mit positivem Ergebnis final abzuschließen.

Es besteht deshalb ein großer Bedarf für Engagement und Investitionen aus der Privatwirtschaft, um das vorhandene Potenzial der wirtschaftlichen Chancen auf dem afrikanischen Kontinent zu erschließen und zum Wohle Afrikas und Deutschlands zu nutzen. Die deutsche Wirtschaft ist und wird nicht vor Ort aktiv, um karitativ oder altruistisch Projekte durchzuführen, sondern muss Wertschöpfung generieren, die sich marktwirtschaftlich rechnet. Wertschöpfung zu schaffen ist die Grundlage für eine positive und nachhaltige, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Entwicklung Afrikas, zur Bekämpfung von Armut und Hunger, für Infrastrukturverbesserungen und zur Diversifizierung der afrikanischen Wirtschaft, um Resilienz gegenüber Krisen und Katastrophen aufzubauen. Zentral für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika muss deshalb die Außenwirtschafts- und Investitionsförderung sein, mit der Fokussierung darauf, Wertschöpfung vor Ort zu generieren, durch die Beratung und Unterstützung deutscher Unternehmen bei der Errichtung von Betriebsstätten in Afrika und der Förderung der Vernetzung und Beteiligung deutscher Unternehmen an afrikanischen Wirtschaftsunternehmungen.

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