Meeresnaturschutz ist nicht mit Offshore-Windparks vereinbar

Meeresnaturschutz ist nicht mit Offshore-Windparks vereinbar

Berlin, 18. September 2026. Zur Forderung der Fraktion Die Grünen nach einem „naturverträglichen“ Ausbau von „klimafreundlichen“ Offshore-Windparks erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Michael Blos:

„Der weitere Ausbau von Offshore-Windparks und die Forderung nach Naturverträglichkeit schließen einander aus. Die Umweltschädlichkeit von Windkraftanlagen ist wissenschaftlich erwiesen und die Auswirkungen von Offshore-Windparks sind gleich mehrfach umweltschädlich.

Internationale Studien – zuletzt eine Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon zu Offshore-Anlagen in der Nordsee – weisen auf zurückgehende Niederschlagsmengen im Gebiet hinter Windparks hin, so zum Beispiel an Küstenregionen. Dazu kommt der Mikroplastikabrieb einzelner Windkraftanlagen; eine Problematik, die auch der EU-Kommission bekannt ist. Laut einer Studie der Technischen Universität Dänemark ist der Mikroplastikabrieb insbesondere bei Offshore-Windparks hoch.

In der Ostsee bieten Fundamente von Windkraftanlagen den Polypen von einheimischen Quallenarten eine feste Unterlage, die für die Quallenpolypen notwendig ist: Ein Faktor für die Zunahme der Quallenpopulation, die die Fischbestände in der Ostsee weiter unter Druck setzt. Dazu kommt die invasive Art der Rippenquallen, die nicht auf festen Untergrund angewiesen ist. Es wird also ersichtlich: Offshore-Windparks sind umweltschädlich, und das ist wissenschaftlich erwiesen.

Ein weiterer Ausbau der Windkraft in der deutschen Ostsee auf 6,3 Gigawatt ist geplant. Bereits jetzt stehen 309 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 1,8 Gigawatt in der Ostsee. Bis 2045 sollen es auf Nord- und Ostsee verteilt sogar 70 GW werden.

Die AfD-Bundestagsfraktion fordert daher die Bundesregierung dazu auf, den weiteren Ausbau der Windkraft sofort zu stoppen.“

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