Anfrage bestätigt Einsparpotenzial industriellen Bauens
Anfrage bestätigt Einsparpotenzial industriellen Bauens
Berlin, 8. September 2026. (BT-Drs. 21/7604 ) erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Otto Strauß:
„Die Antwort der Bundesregierung bestätigt, dass serielle, modulare, industrielle und robotergestützte Bauweisen Planungs- und Bauzeiten verkürzen, Abläufe standardisieren und Kostenrisiken reduzieren können.
Damit wird erneut deutlich, dass die Senkung der Wohnbaukosten nicht durch immer neue Förderprogramme und Vorschriften erreicht wird, sondern durch höhere Produktivität, einfachere Standards und eine stärkere Industrialisierung des Bauens.
Bemerkenswert ist zugleich, dass seit 2020 insgesamt 621 Forschungsanträge zu den von uns abgefragten innovativen Bauweisen formal ausgeschlossen oder im Auswahlverfahren nicht zur Förderung empfohlen wurden. Das beantragte Fördervolumen belief sich auf rund 203,9 Millionen Euro. Darunter waren 320 Anträge zur robotergestützten Fertigung und 271 zu seriellen beziehungsweise modularen Bauweisen.
Vor diesem Hintergrund muss die Bundesregierung stärker darauf achten, erfolgreiche Innovationen schneller aus Forschung und Modellvorhaben in die breite Baupraxis zu überführen. Deutschland braucht endlich messbare Baukostensenkungen. Wer mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen will, muss die Ursachen hoher Baukosten angehen und darf sich nicht darauf beschränken, steigende Kosten anschließend mit immer neuen staatlichen Förderungen zu kompensieren.“
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