Rahmenbedingungen für Forschung grundlegend verbessern
Rahmenbedingungen für Forschung grundlegend verbessern
Berlin, 11. September 2026. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) warnt in einer Stellungnahme davor, dass immer mehr Unternehmen ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ins Ausland verlagern. Dazu äußert sich der Berichterstatter für Forschungspolitik der AfD-Fraktion im Bundestag, Michael Kaufmann, wie folgt:
„Die Zahlen des VDMA sind kein neues Phänomen, sondern die logische Konsequenz einer Wirtschafts- und Forschungspolitik, vor der wir seit Langem warnen. Wenn mehr als 40 Prozent der Unternehmen bereits jetzt im Ausland forschen und Großunternehmen zu über 90 Prozent auf ausländische Standorte setzen, dann ist das nicht nur ein Alarmsignal – es ist ein Befund.
Und dieser Trend setzt sich fort, denn 69 Prozent der Unternehmen wollen ihre Forschung im Ausland weiter ausbauen. Das heißt weiteres Innovationspotenzial und in der Folge weitere Wertschöpfung gehen für Deutschland verloren. Die Entwicklung war absehbar, doch die Bundesregierung hat das, trotz zahlreicher Warnungen, ignoriert.
Forschung folgt dem Geld, den Fachkräften und verlässlichen Rahmenbedingungen – und all das findet sie in Deutschland immer seltener. Die AfD-Fraktion im Bundestag fordert die Bundesregierung daher einmal mehr auf, die Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung grundlegend zu verbessern: durch den Abbau überbordender Bürokratie, eine Kehrtwende in der Bildungspolitik und eine Energiepolitik, die Innovation zu wettbewerbsfähigen Kosten ermöglicht. Wer Wertschöpfung im Land halten will, muss die Bedingungen dafür schaffen – und das schnell, denn jedes verlagerte Forschungsprojekt kehrt so leicht nicht zurück.“
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