Pressemitteilung

Stephan Protschka: Bundesregierung verringert die landwirtschaftliche Produktion immer stärker

Berlin, 13. Juli 2022. Die EU plant im Rahmen des Green Deal, den Pflanzenschutzmitteleinsatz pauschal zu halbieren. In den Natura-2000-Gebieten (Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) und Vogelschutzgebiete) soll der Einsatz sogar komplett verboten werden. Das beträfe rund 1.982.200 Hektar landwirtschaftliche Nutzflächen in Deutschland, wie eine aktuelle schriftliche Frage an die Bundesregierung ergab.

Dazu äußert sich der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, wie folgt:

„Obwohl die Regierung uns bei jeder Gelegenheit vor ‚Putins Kornkrieg‘ warnt, verringert sie die landwirtschaftliche Produktion in Deutschland immer stärker. Ein Pflanzenschutzmittelverbot auf den knapp 2 Millionen Hektar Natura-2000-Gebieten wäre gleichbedeutend mit erheblichen Ertragsrückgängen auf diesen Flächen. Dazu kommen dann unter anderem noch 2,9 Millionen Hektar, auf denen nicht bedarfsgerecht gedüngt werden darf und knapp 500.000 Hektar, die ab nächstem Jahr zwangsweise stillgelegt werden müssen. Wie sind diese drastischen Produktionseinschränkungen auf fast der Hälfte der gesamten deutschen Ackerfläche mit der gegenwärtigen weltweiten Lebensmittelknappheit vereinbar? Diese Maßnahmen sind mitverantwortlich für die stark steigenden Lebensmittelpreise. Die deutlichen Einkommensverluste sind existenzbedrohend für zehntausende bäuerliche Familienbetriebe. Bei dieser unverantwortlichen Politik wundert es nicht, dass die deutschen Bauern wieder scharenweise auf den Straßen protestieren. Die AfD-Bundestagsfraktion fordert deshalb, eine bauernfreundliche und nachhaltig produktive Agrarpolitik.“

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