Pressemitteilung

Thomas Dietz: Keine Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken

Berlin, 12. Juli 2022. Während die Vereinten Nationen eine Zunahme psychischer Erkrankungen durch immer stärkere Hanfdrogen verzeichnen, will die Linke in Deutschland per Gesetzentwurf den Besitz und Anbau von Cannabis legalisieren. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Dietz, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, teilt dazu mit:

„Im Jahresbericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Wien heißt es, dass in der EU die Hanfdrogen als Ursache für rund 30 Prozent der Drogentherapien gelten. In Afrika und manchen lateinamerikanischen Ländern steht der größte Teil solcher Therapien im Zusammenhang mit Cannabissucht. Weiterhin führt der steigende Konsum von Cannabis zu einer zusätzlichen Belastung von Gesundheitseinrichtungen – die in Deutschland ohnehin schon besteht.

Wir als AfD-Fraktion befürworten die medizinische Anwendung von Cannabis unter ärztlicher Aufsicht. Dazu haben wir bereits im März 2019 einen Antrag eingereicht. Die Verwendung der Pflanze zu Genusszwecken lehnen wir strikt ab. Der Staat fördert durch die Legalisierung den Übergang zu härteren Drogen. Die ersten konsumierten Substanzen sind meist Alkohol und Tabak, dann folgt Cannabis an dritter Stelle in der Konsumabfolge. Ein schleichender Prozess ins Abseits.“

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