Bundesregierung kennt trotz explodierender Gesundheitsausgaben die Migrationskosten im System nicht
Bundesregierung kennt trotz explodierender Gesundheitsausgaben die Migrationskosten im System nicht
Berlin, 1. Mai 2026. Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zur Datenlage zu Krankheitskosten in Deutschland (Drucksache 21/5267, https://dserver.bundestag.de/btd/21/052/2105267.pdf) offenbart ein dramatisches Bild: Deutschlands Gesundheitswesen steuert mit voller Wucht auf eine Finanzkrise zu, während zentrale Kostentreiber weiterhin nicht transparent erfasst werden. Dazu teilt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, mit:
„Die gesamten Gesundheitsausgaben steigen von 500 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf voraussichtlich 579,5 Milliarden Euro im Jahr 2025. Das ist ein Anstieg um fast 80 Milliarden Euro in nur zwei Jahren. Dieser Kostenanstieg im deutschen Gesundheitswesen ist kein normaler Trend mehr, sondern ein Warnsignal: Ein Plus von 15,8 Prozent in nur zwei Jahren liegen deutlich über dem internationalen Durchschnitt. Während andere OECD-Länder langfristig bei rund 2–3 Prozent Wachstum pro Jahr liegen, beschleunigt sich die Ausgabenentwicklung in Deutschland massiv. Besonders kritisch ist, dass dieser Anstieg auf ohnehin bereits sehr hohem Kostenniveau erfolgt. Selbst in Pandemie-Zeiten ist der Anstieg geringer und beträgt kurzzeitig 5-8 Prozent. Die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung steigen auf über 324 Milliarden Euro. Gleichzeitig erwartet die Bundesregierung bereits für 2027 ein Defizit von rund 15 Milliarden Euro. Besonders teuer sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 64,6 Milliarden Euro sowie psychische Erkrankungen mit 63,3 Milliarden Euro. Letztere haben sich seit 2015 massiv verteuert. Die Bundesregierung räumt ausdrücklich ein, dass Krankheitskosten weder nach Nationalität noch nach Migrationsstatus ausgewiesen werden können. Der Staat weiß also nicht, welche zusätzlichen Belastungen Zuwanderung und ungesteuerte Migration für das Gesundheitssystem tatsächlich verursachen. Wer Beitragssätze erhöht, Leistungen kürzt oder neue Belastungen für Beitragszahler plant, muss zuerst vollständige Transparenz über die tatsächlichen Kosten schaffen. Wir als AfD-Fraktion tragen diesen Blindflug nicht mit. Eine nachhaltige Gesundheitsreform braucht Ehrlichkeit und keine Statistiklücken.“
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