Strom darf in Deutschland nicht Mangelware werden
Strom darf in Deutschland nicht Mangelware werden
Berlin, 19. Mai 2026. Alexander Wolf: Strom darf in Deutschland nicht Mangelware werden In Hamburg wird das städtische Unternehmen Hamburger Energienetze ein „Repartierungsverfahren“ wegen möglicher Engpässe bei der Verbindung zum Übertragungsnetz einführen. Von dieser Maßnahme sollen Großverbraucher wie die Industrie oder Betreiber großer Batteriespeicher betroffen sein. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Alexander Wolf teilt dazu mit:
„In Hamburg, Deutschlands größtem Industrie- und Hafenstandort, wird der Strom zukünftig rationiert. Für Großkunden wie Rechenzentren gilt: Wer zuerst kommt, bekommt die Mangelware Strom. Wer gehofft hatte, mit dem Untergang der DDR sei die Zeit der sozialistischen Mangelverwaltung vorbei, irrt. Der für Unternehmen dringend benötigte Strom steht nicht ausreichend zur Verfügung, und die Preise für Energie vervielfachen sich. Die Folge: Die täglichen Horrormeldungen reißen nicht ab. Ob kleine Mittelständler, mittelständische Weltmarktführer oder Unternehmen wie BASF, die für ganze Regionen seit Generationen Wohlstand geschaffen haben: Wenn sie nicht in Konkurs gehen, wandern sie ins Ausland ab, wenn sie können – und exportieren die gut bezahlten Arbeitsplätze, die nie wieder zurückkommen werden. Ganze Region verarmen so. Die Beschäftigung schrumpft bereits das dritte Quartal in Folge. Besonders hart trifft es die Industrie, die auf verfügbaren und bezahlbaren Strom angewiesen ist. Also genau jene Branche, die unser Land jahrzehntelang wirtschaftlich stark gemacht hat.
Weder deutsche Unternehmen noch internationale Investoren sehen in Deutschland einen Wirtschaftsstandort für Investitionen: Zu hohe Steuern, explodierende Bürokratie und Regulierung und staatlich verteuerte Energie. Künstliche Intelligenz, eine Chance für Deutschland, braucht viel Strom. Aber mit dieser Regierung gibt es weder Intelligenz noch Strom. So hat Deutschland keine Chance. Die grüne Deindustrialisierung Deutschlands schreitet unter der Merz-Regierung immer schneller voran.
Diese Planwirtschaft – die Verteilung des Mangels – ist geradezu die logische Folge der staatlichen Eingriffe in die Energiewirtschaft mit der politisch gewollten Abschaltung von Kernkraft und Kohle und mit ihren Gas-Sanktionen.
Als AfD-Bundestagsfraktion setzen wir uns als einzige Kraft im Deutschen Bundestag für sichere und bezahlbare Energie ein, für einen vernünftigen Energiemix mit Strom aus Kernkraft und für die Inbetriebnahme von Nord Stream 2.“
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